an- und abwesende modelle
diplomarbeit an der universität für
angewandte kunst, malerei und grafik, 2003
‹bilder›
„ich male menschen.
dazu brauche ich die anwesenheit eines menschen. das wesen eines menschen.
und die endlichkeit dieser begegnung. weil die bringt mir diese konzentration
– eine spannung – die mir eine gute arbeitsatmosphäre
schafft.
ist kein mensch anwesend, male ich sessel oder schuhe, einfache dinge
meiner umgebung. anwesende modelle. abwesende modelle.
habe ich mit der form eines modells oft gearbeitet, ist die form in
mein gedächtnis eingebrannt und ich kann sie dort abrufen. ich
spiele dann mit diesen formen, verbiege sie, verwende sie wie bausteine.
das gibt mir diese zweite art zu arbeiten. mit den eingespeicherten
elementen. ich male dann abwesende/abwesendes, weil der bildinhalt
in mir anwesend ist.
in allen bildern ist mir wichtig sinnlichkeit in form von farbwerten
auszudrücken. bewusst in ganz einfachen bildinhalten.“
so entstand eine serie von großformatigen arbeiten mit portraits
von menschen und von sesseln, beide aus dem umfeld der universität
für angewandte kunst, die direkt vor dem jeweiligen modell erarbeitet
sind.
parallel dazu entstanden kleinformatige arbeiten, die die gleichen
motive wiederbehandeln.
arbeiten aus dem diplom waren ausgestellt in:
kunst wien 2004, MAK, wien • st. peter an der sperr, wr. neustadt
• artothek krems, lange nacht der museen, krems • kunst-
und rahmenhandlung christine ernst, wien • kunstraum arcade,
mödling • TECH GATE, wien • kulturverband favoriten,
wien (zeitschrift vernissage) • galerie peithner-lichtenfels,
wien • ecoart, wien und st. pölten
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