begegnungen
malerei auf leinwand und eitempera auf papier
‹bilder›
im herbst 1998 arbeitete eva hradil an einem portraitprojekt, einem
portraitzyklus. sie lud sich gute freunde, flüchtige bekannte
oder dann auch „fremde“, die ihr in dieser zeit begegnet
sind, in ihr damaliges atelier ein um ihr für einen nachmittag
lang portrait zu sitzen.
begonnen hatte diese sitzung jeweils mit einer jause.
in den folgenden stunden entstand ein bild auf leinwand. die ersten
wochen malte eva hradil mit ölfarben, als sie zu sicher wurde,
wechselte sie zu acryl und schließlich die letzen arbeiten dieser
serie sind mit eitempera.
und es entstanden an jedem dieser portraittage zwei kleine bildchen
auf papier, gemalt mit eitempera. und wenn das modell des tages gegangen
war, malte eva hradil noch zwei dieser kleinen bildchen mit hilfe
eines spiegels nach ihrem eigenen gesicht - das einzige, das ihr so
oft zur verfügung stand.
so entstanden in dieser zeit 51 arbeiten auf leinwand (davon 4 selbstportraits),
102 arbeiten auf papier von den gesichten der begegnungen, und fast
100 arbeiten auf papier von der begegnung mit sich selbst.
eine fortsetzung der faszination der begegnungen
beim malen gab es im folgenden sommer. da eva hradil für 3 monate
kein atelier hatte, entwickelte sie das konzept sich portraitmodelle
zu suchen, die in irgendeiner form eine werkstatt, einen arbeitsraum
hatten, in dem sie sie malen konnte. sie kam mit der feldstaffelei
und brachte die jause im korb mit.
das portraitprojekt „begegnungen“
entstanden von oktober bis dezember 1998 erhielt eine projektförderung
vom bundeskanzleramt.
ausgestellt wurden teile daraus in:
galerie station3, wien • bad radkersburg, theaterfestival •
kunsthandel schrammel, wien • barockschlössl mistelbach,
NÖ und das ganze projekt im damaligen atelier
angekauft wurden arbeiten daraus von:
bundeskanzleramt • medizinisches zentrum gänserndorf
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